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tempolimit... |
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...ist der Name für ein Ausstellungskonzept, das sich in temporären Projekten mit der Wahrnehmung von öffentlichen, städtischen Räumen befaßt. Dieses Konzept beinhaltet eine Programmatik, die an
wechselnden Orten und in unterschiedlicher Zusammensetzung der Teilnehmer den Blick für Kunst im Verhältnis zur Architektur und Städtebau schärfen will. In diesem Zusammenhang steht der Begriff
tempolimit zunächst für eine Bezugnahme auf den städtischen Raum - begrenzt auf eine bestimmte Zeitspanne - aber natürlichen auch für ein "slow motion" bzw. eine Verlangsamung in der heute
visuell überreizten Rezeption von urbanem Lebensraum.
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Im vergangenen Jahr z. B. fand tempolimit in einem Schaukasten an Hamburgs vielbefahrener Ost-West-Straße statt. An diesem markanten Ort gab es eine Reihe von sechs Ausstellungen, die eine besondere
Verknüpfung mit der städtischen Situation aufgebaut haben (siehe auch weitere Projekte der Künstler). Aufgrund der erfolgreichen Ausstellung, der positiven Resonanz und der breiten Wahrnehmung in der
Öffentlichkeit im letzten Jahr wurde tempolimit nun vom Hamburger Architektur Sommer 2003 eingeladen, ein neues Projekt zu verwirklichen.
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Auch in diesem Jahr befaßt sich tempolimit mit der Hamburger Innenstadt. Zielgebiet der Auseinandersetzung ist die "Wallschneise", also der Straßenzug zwischen Kunsthalle und den Deichtorhallen
mit dem Glockengießer-, Steintor- und Klosterwall. Diese breite Hauptverkehrsachse haben wir ausgewählt, weil ihre Wichtigkeit über die rein verkehrstechnische hinausgeht. Sie ist auch als kulturelle
Schneise zwischen der Hamburger Innenstadt und der östlichen Stadterweiterung zu sehen.
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